Stand: 01.10.2015

Präambel

Gründung

Der Europäische Tavla Verband wurde zunächst unter der Bezeichnung European Tavla Federation im Februar 1996 zu Leipzig gegründet.

Ziel

Der Europäische Tavla Verband stellt sich das Ziel, einen regelmäßigen Wettkampfbetrieb in der Sportart Backgammon sicherzustellen.

Satzung

§ 1. Alle Entscheidungen und Regeln sind im Sinne der Förderung des Backgammon Spiels und der Mitglieder des ETV zu beschließen

§ 2 Aufbau des Europäischen TAVLA-Verbandes (ETV)

§2.1. Gründungsmitglieder Gründungsmitglieder sind Gerald und Fuchs

§2.2. Mitgliedschaft

§ 2.2.1. Aufnahme

(1)Die ETV Mitgliedschaft wird nach Antrag und Entrichten der Aufnahmegebühr erlangt. Der schriftliche Antrag muß von den Gründungsmitgliedern, sowie dem Geschäftsführer einstimmig bewilligt werden.

(2)Stimmen die Gründungsmitglieder nicht einstimmig zu, ist ein positiver Ratsbeschluß erforderlich. Wird der Antrag durch die Gründungsmitglieder einstimmig verworfen, ist die Aufnahme in den ETV zu verweigern.

(3) Um aufgenommen zu werden, ist eine Aufnahmeprüfung zu absolvieren, um die Kenntnis der Satzung nachzuweisen. Dazu sind drei Fragen aus der Satzung richtig zu beantworten. Die Fragen finden sich im Anhang

§ 2.2.2. Ausschluss

(1)Bei schwerwiegenden Verstößen gegen §1 kann ein Mitglied durch Zweidrittelbeschluß des ETV-Rates ausgeschlossen werden.

(2)Die Nichtzahlung der Jahresmitgliedsgebühr wird als stillschweigendes Austrittsgesuch gewertet.

§ 2.2.2. Austritt

(1) Der Austritt eines Mitgliedes kann durch schriftliche Erklärung an den Geschäftsführer zum jeweiligen nächsten Monatsende erfolgen. Mit der Austrittserklärung verzichtet das Mitglied auf alle finanziellen Forderungen an den ETV. Eine Rückzahlung von gezahlten Beiträgen oder Turniergebühren erfolgt nicht.

§ 2.2.3. Ruhende Mitgliedschaft

(1) Bei beruflichen oder gesundheitlichen Gründen kann ein Mitglied einen formlosen Antrag auf ruhende Mitgliedschaft beim Rat stellen, die dieser nach Prüfung genehmigen kann. Die Dauer muß mindestens drei Monate betragen. Die ruhende Mitgliedschaft hat keine Auswirkung auf fällige Mitgliedsbeiträge.

§2.3. ETV-Rat

§2.3.1. Der ETV-Rat ist das höchste Organ des Europäischen TAVLA-Verbandes.

(1)Er wird jeweils zum Beginn eines neuen Wettkampfjahres von allen Mitgliedern des ETV geheim und schriftlich gewählt, wenn dies von mindestens einem Mitglied schriftlich beim Geschäftsführer beantragt wird.

(2)Gewählt wird mit zwei Wahllisten. In Wahlliste A stehen nur die Mitglieder einer Regionalgruppe. Der jeweilige Sieger dieser Liste ist Ratsmitglied. In Wahlliste B stehen alle ETV- Mitglieder. Aus dieser werden nach Anzahl der meisten Stimmen die weiteren Ratsmitglieder bestimmt, bis die Gesamtzahl des Rates erreicht ist. Eine Regionalgruppe muß für ein Stimmrecht aus mindestens 5 ETV Mitgliedern pro Spielort bestehen.

(3)Der ETV-Rat besteht aus fünf Mitgliedern. Scheidet ein Ratsmitglied innerhalb eines Wettkampfjahres aus dem Rat aus, wird es durch das Mitglied ersetzt, das bei der Wahl die nach ihm höchste Stimmenzahl auf sich vereinigen konnte.

§2.3.2. Für die Beschlußannahme ist der ETV-Rat zuständig. Eine Regel- bzw. Satzungsänderung gilt als beschlossen, wenn ihm eine Zweidrittelmehrheit des Rates zugestimmt hat. Für alle anderen Entscheidungen genügt eine einfache Mehrheit.

 §2.3.3. Nach einer Abstimmung müssen vor Inkrafttreten eines neuen Beschlusses nach §2.3.2. alle Mitglieder informiert werden. Die Beschlüsse werden in Schriftform festgehalten.

§2.3.4. Für Beschlüsse, die keinen Einfluß auf die Satzung des ETV ausüben, genügt einfache Mehrheit

§2.4. Funktionen

§2.4.1. Geschäftsführer (GF):

(1)Der GF untersteht dem ETV-Rat. Er ist jedoch zur reibungslosen Organisation des Wettkampfbetriebes befugt, im Sinne der Regel Beschlüsse und Verfügungen zu erlassen. Gegen diese kann sofort binnen einer Frist von einer Woche beim Schiedsrichter, oder gegen Kaution von € 2,50 direkt beim ETV-Rat entsprechend §2.4.2. Einspruch eingelegt werden.

(2)Der GF wird zu Beginn des Wettkampfjahres vom Rat mit einfacher Mehrheit gewählt. Er muß Mitglied des Rates sein.

(3)Vollmacht: Der Geschäftsführer ist berechtigt, namens und in Vollmacht des ETV, ein Konto zu eröffnen und darüber einzeln zu verfügen. Der Schiedsrichter ist gleichartig zur Verfügung über Konten des ETV berechtigt.

§2.4.2. Schiedsrichter:

(1)Der Schiedsrichter hat die Möglichkeit, auf Antrag kurzfristig notwendige Entscheidungen bei Streitigkeiten zu treffen, nicht jedoch Regeln zu ändern, abzuschaffen oder hinzuzufügen.

(2)Ein Einspruch gegen die Schiedsrichterentscheidung ist innerhalb einer Woche nach Kenntnis gegen eine Kaution von € 2,50 möglich. Es erfolgt dann eine Entscheidung gemäß §2.3.4. Bei erfolgreichem Einspruch wird die Kaution zurückerstattet.

(3)Der Schiedsrichter wird vom Rat ernannt.

§2.4.3. Kassenwart: Der Kassenwart ist für den Einzug und die Verwaltung der Gelder des ETV zuständig. Er wird vom Rat ernannt. §2.4.4. Großwesir des Rammlerpokals Der Großwesir d.R. ist für die Planung und Durchführung des Rammlerpokals zuständig. Dazu erhält er alle notwendigen Vollmachten. Er ist in diesem Zusammenhang allein entscheidend. Gegen seine Entscheidung ist kein Einspruch möglich. Besonders betrifft das die Disqualifikation von Mitgliedern wegen Terminverzuges. Der Großwersir wird durch den Rat gewählt und überwacht. Er kann jederzeit durch den Rat abgewählt werden.

§2.5. Allgemeines

§2.5.1 Haftung: Der ETV haftet nicht für seine Mitglieder. Diese sind, auch bei Turnieren des ETV, selbst haftend.

§3. Wettkampfbetrieb

§3.1. Wettkampfjahr Der ETV organisiert einen regelmäßigen Turnierbetrieb. Dieser ist in Wettkampfjahre gegliedert.

§3.1.1. Das Wettkampfjahr beginnt am ersten Donnerstag im Dezember und endet am 30. November.

§3.1.2. Für ein Wettkampfjahr sind folgende Turniere vorgesehen: 1. Europameisterschaft 2. Rammlerpokal 3. Fun- House-Cup 4. Freie Turniere

§3.1.3. Allgemeine Turnierregeln

§3.1.3.1. Pro Tag darf jeder Spieler (Mitglied) nur ein Turnier spielen. Davon ausgenommen sind die Spiele des Rammlerpokales.

§3.1.3.2. Ein Turnier muß innerhalb von 72 Stunden abgeschlossen werden. Kann durch Verzögerung ein Turnier nicht zu Ende geführt werden, verliert der Verzögerer das Spiel.

§3.1.3.3. Turniere können innerhalb der 72 Stunden in gegenseitigem Einvernehmen (der Teilnehmer) annulliert werden.

§3.1.3.4. Während eines laufenden Turniers darf von den Teilnehmern kein neues begonnen werden.

§3.1.3.5. Der Status eines Turniers muß, unter Beachtung der jeweiligen Modi, vor Turnierbeginn feststehen.

§3.1.3.6. Jeder Spieler ist bestrebt, seine körperlichen und geistigen Kräfte während eines Turniers insoweit zu kontrollieren, daß es ihm jederzeit möglich ist, das Turnier ordnungsgemäß zu Ende zu führen. Andernfalls, wird das Turnier als für ihn nicht gespielt, ausgenommen der Gebührenberechnung, gewertet. Steffen darf pro Begegtnung eine Zigarette rauchen

§3.1.3.7 Wird ein Turnier durch einen Spieler vorsätzlich abgebrochen, ohne daß Gründe laut 3.1.3.6 vorliegen, sind alle zum Turnier gehörenden, auch die bereits ausgetragenen Spiele mit der höchstmöglichen Punktzahl zu null verloren zu werten. Als Abbruch gilt auch die Zerstörung von zum Turnier notwendigen Zubehör oder die Androhung körperlicher Gewalt gegenüber dem Spielpartner.

§3.1.3.8 Verlässt ein Spieler ein Turnier vor Übergabe der Siegtrophäen ohne Zustimmung des Turnierleiters oder als dessen Vertreter des Geschäftsführers, erhält er für diese Turnier keine Zuschüsse des ETV. Evtl. schon gezahlte Zuschüsse sind rückzuerstatten.

§3.1.3.9. Ein Stein gilt als gesetzt, wenn er regelgerecht auf das Zielfeld geführt und die Würfel wieder aufgenommen wurden Ein Wurf ist gültig, wenn die Würfel flach auf dem Spielbrett liegend zum Stillstand gekommen sind. Der Zug des Gegners beginnt erst, wenn der Spieler seine Würfel wieder aufgenommen hat. Ein zu zeitig ausgeführter Wurf ist ungültig und daher zu wiederholen. Weiterhin gelten die deutschen Backgammon- Turnierregeln.

§3.1.3.10. Verlosungen sind stets unter Beisein eines Zeugen (Mitglied des ETV) sowie des Schiedsrichters oder Geschäftsführers durchzuführen.

§3.1.3.11 Haben in einem Turnier zwei Spieler die gleiche Punktedifferenz, zählen die meisten Pluspunkte. Danach wird das Spiel gegeneinander gewertet.

§3.1.3.12 („CN Paragraph“) Pro Spieljahr ist die Anzahl von Zweierturnieren mit dem gleichen Gegner auf maximal 30 die in die WRL eingehen begrenzt. Ausgenommen sind Begegnungen des Rammlerpokals.

§3.1.3.13 Im November wird pro Woche nur ein Zweierturnier gegen das den gleichen Gegner gewertet.

§3.2. Turniere

§3.2.1. Europameisterschaft

§3.2.1.1. Die Europameisterschaft findet einmal jährlich statt

§3.2.1.2. Die Europameisterschaft muß an einem besonderen Austragungsort außerhalb von Leipzig mit mindestens einer Übernachtung durchgeführt werden.

§3.2.1.3. Als Anzugsordnung wird für die Europameisterschaft ein Jackett vorgeschrieben. (Nach Begrüßung und den ersten Spielzügen darf in gegenseitigem Einvernehmen darauf verzichtet werden).

§3.2.1.4. Bei der Europameisterschaft dürfen maximale Spielpausen von 30 Minuten pro Spiel und Spieler eingelegt werden. Diese Pausen dürfen nur zwischen zwei Spielen stattfinden.

§3.2.1.5. Der Europameister erhält einen Wanderpokal. Die Namen der Sieger werden ab der 8.EM eingraviert.

§3.2.1.6. Austragungsmodus „Jeder gegen Jeden“; 2 Siegsätze je 7 Siegpunkte, bei bis zu fünf Teilnehmern. Bei mehr als fünf Teilnehmern werden in Vorrundengruppen die Halbfinalteilnehmer ermittelt, die dann im K.O.-System (überkreuz) die Plazierungen ausspielen.

§3.2.1.7. Ein dritter Platz wird nicht ausgespielt. Sollten die Verlierer des Halbfinals bereits im Verlauf des Turniers aufeinandergetroffen sein, ist der Sieger aus dieser Begegnung Dritter. Ansonsten wird in der folgenden Reihenfolger gewertet: die meisten Siege, die größere Differenz in den kleinen Punkten, die meisten erzielten Punkte, niedrigste Summe der Platzierungen aller jeweiligen Gegner im Turnier. Gewertet wird nach Abschluss der Halbfinalspiele.

§3.2.1.8. Eine EM-Teilnahme ist für Nichtmitglieder gegen eine doppelte Startgebühr möglich. Kostenunterstützung durch den ETV erfolgt nicht.

§3.2.2.Rammlerpokal.

§3.2.2.1. Das Finale des Rammlerpokals darf nur in der Gaststätte „Zum Gohliser Specht“ in der Max-Liebermann-Straße in Leipzig ausgespielt werden.

§3.2.2.2 Der Austragungsort für die Spiele zum Rammlerpokal wird vom Großwesir des Rammlerpokals festgelegt. Kriterium sind die Grundpunkte der Spieler. Der niedriger notierte Spieler hat Heimrecht. Sind mehrere Spieler betroffen, wird für jede Stadt die Summe gebildet, und und die Regelung sinngemäß angewandt. Gleichzeitig wird durch den Großwesir ein Termin festgelegt, bis zu welchem das Spiel auszutragen ist. Sollte bis zu diesem Termin das Spiel noch nicht durchgeführt worden sein, entscheidet der Großwesir über weitere Maßnahmen und die evtl. Disqualifikation von Teilnehmern.

§3.2.2.3. Der Rammlerpokalsieger erhält einen Wanderpokal.

§3.2.2.4.Austragungsmodus: Der Modus ist 3 Siegsätzen je 5 Siegpunkte. Im Finale 5 Siegsätze je 5 Siegpunkte

§3.2.3. Fun- House- Cup

§3.2.3.1.Der Fun- House- Pokal findet jährlich am Wochenende des ESC in Görlitz statt. Es gibt keine Mindestteilnehmerzahl. Sollte nur ein Teilnehmer antreten, ist er somit FHC Gewinner

§3.2.4. Freie Turniere

§3.2.4.1.Freie Turniere können jederzeit zwischen beliebig vielen ETV-Mitgliedern gespielt werden. Freie Turniere sind auch für Nichtmitglieder geöffnet. (Eine Bewertung dieser Spiele erfolgt jedoch nicht. Die Gebühr entspricht der für Mitglieder.)

§3.2.4.2.Austragungsmodus Der Modus kann unter Beachtung Mindestbedingungen frei vereinbart werden. Es sind jedoch minimal 5 Siegpunkte je Begegnung vorgeschrieben.

§3.2.4.3.Freie Turniere dürfen auch als Mannschaftskämpfe ausgetragen werden. Für jeden Spieler wird das Ergebnis der Mannschaft so gewertet, als wäre es ein Einzelturnier. Das gleiche gilt für die Gebühr.

§3.3. Weltrangliste

§3.3.1. Ziel: Die Weltrangliste des ETV soll zum Ansporn und zur Leistungseinschätzung der einzelnen Spieler über ein gesamtes Wettkampfjahr dienen. Einfließen sollen dabei die unmittelbaren Ergebnisse, bemessen am aktuellen Ergebnisstand des jeweiligen Spielpartners und zwar in angemessener Konstanz, d.h. über eine größere Anzahl von Begegnungen, wobei 100 Begegnungen als 100% bewertet werden. 100 Begegnungen je Wettkampfsaison stellen demnach einen Aktivitätsrichtwert dar, der in den Jahren den Umständen entsprechend angepaßt werden sollte. Siege gegen Spieler mit aktuell besserem Ergebnisstand werden danach höher bewertet.

§3.3.2. Der Spieler, der am 30.November die Weltrangliste anführt, wird neuer Weltpokalsieger. Der Weltpokalsieger wird mit einem Miniaturpokal geehrt, der die Inschrift: „Backgammon – Weltpokalsieger ....(Jahreszahl)“ enthält. Die Weltpokalübergabe ist am 1. Donnerstag im Dezember.

§3.3.3. Berechnungsmethode 1. Grundlage für die ETV-Weltrangliste ist die Begegnung, d.h. das Aufeinandertreffen zweier Spieler während eines Turniers unter Zählung der Differenzpunkte aus allen Einzelpartien. Für die Weltrangliste zählt jede Begegnung gleichwertig. 2. Das Entscheidungskriterium, die ETV-Weltranglisten-Punkte werden als Produkt aus den Grundpunkten und dem Aktivitätsfaktor gebildet. ETV-Weltranglisten-Punkte = Grundwert x Aktivitätsfaktor Die Ermittlung der Grundpunkte (GP) und des Aktivitätsfaktors sind im Anhang I detailliert erläutert.

§3.4. Leistungs- und Aktivitätskriterien (Status)

§3.4.1. Zur Würdigung erfolgreicher und aktiver Wettkampfteilnahme kann jeder Spieler Titel erkämpfen. Zu jedem Titel gehört ein entsprechendes Abzeichen, daß zu wichtigen Anlässen und Wettkämpfen innerhalb des ETV getragen werden soll.

§3.4.2. Folgende Titel sind erreichbar


Titel                 Kriterien                     Abzeichenfarbe

0. Mitglied         Beitritt und Zahlung der Aufnahmegebühr kein Abzeichen

1. Keksan 20 Begegnungen, davon fünf gewonnen weiß

2. Standardspieler 1400 Weltranglistenpunkte und 1 Sieg in einem gelb ETV Ranglistenturnier mit min. 4 Spielern

3. Bay 1500 Weltranglistenpunkte und 1.-3. Der Weltrangliste grün zum Jahresende oder Halbfinalteilnahme Rammlerpokal oder 1.-3. der Europameisterschaft oder 1./2. Fun- House- Pokal

4. Effendi 1660 Weltranglistenpunkte und Finalteilnahme rot Rammlerpokal oder 1.-3. der Europameisterschaft/ WRL oder 1./2. Fun- House- Pokal

5. Meister 1800 Weltranglistenpunkte und Europameister/WRL Sieger blau oder Rammlerpokalsieger

6. ETV-Meister 1900 Weltranglistenpunkte, EM/WRL-Titelverteidigung silber oder Rammlerpokalverteidigung

7. Internationaler erfolgreiche Teilnahme an einem ETV-externen silber, vergoldet Meister Turniers, d.h. Pokalgewinn im offiziellen Turnier und Rang eines Meisters innerhalb des ETV

8. Großmeister Sieger in der höchsten Starter-Klasse eines ETV-externen gold Turniers, d.h. Pokalgewinn im offiziellen Turnier und Rang eines Meisters innerhalb des ETV (Backgammon- turniere sind dabei gleichgestellt)

§3.4.3. Um einen Titel zu erreichen, sind die notwendigen Kriterien und die vorgegebene Punktezahl in einem Zeitraum von zwei Wettkampfjahren ( Dez. bis Dez.) zu erfüllen. Errungene Titel bis zur Stufe Standardspieler werden auf Mitgliedschaftsdauer beibehalten. Stufen darüber müssen innerhalb von zwei  Wettkampfjahren mindestens die Kriterien des nächst niedrigeren Titels erfüllen, ansonsten steigen sie um eine Stufe ab. Bei ruhender Mitgliedschaft verlängert sich der Zeitraum für die Requalifizierung entsprechend. Ab der Stufe Standardspieler sind zur Erringung eines Titels mindestens 30 Spiele im jeweiligen Spieljahr notwendig.

§3.4.4. Die Kriterien unterliegen einer jährlichen Anpassung, die durch einfache Mehrheit im ETV-Rat zu beschließen ist.

§3.4.5. Die Verleihung der Abzeichen erfolgt in einem würdigen Rahmen. Die evtl. notwendige Rückgabe bzw. der Umtausch von Abzeichen bei Nichterfüllung erfolgt zum Spieljahresabschluß am ersten Donnerstag im Dezember.

§4. Gebührenordnung

§4.1. Der ETV erzielt Einnahmen durch Startgebühren, Bußgelder, Jahresbeiträge u.a. Die eingenommenen Gelder dienen zur Schaffung würdiger Rahmenbedingungen für die Wettkampfdurchführung.

§4.1.1. In den Genuss von finanziellen Unterstützungen bei der EM kommen nur ETV-Mitglieder, die in der laufenden Saison mehr als 34 Begegnungen gespielt haben.

§4.2. Die Aufnahmegebühr beträgt einmalig € 10,- und ist sofort zum Beitritt fällig.

§4.3. Es wird ein jährlicher Mitgliedsbeitrag in Höhe von € 10,- per 01.07. eines jeden Jahres mit einer Zahlungsfrist von vier Wochen erhoben.

§4.4. Startgebühren für Turniere Turnier Startgeld Europameisterschaft € 5,- Rammlerpokal € 5,- Fun- House- Cup € 1,- Freies Turnier € 10,- Freies Turnier nur zwei Spieler € 1,- Mitglieder erhalten bei freien Turnieren mit mehr als zwei Spielern einen Kassenzuschuss von € 8,-

§4.4.1 Anlässlich des Saisonbeginns am ersten Donnerstag im Dezember ist es Pflicht, den aktuellen Kassenstand zu prüfen und gegebenenfalls ist vom Rat eine Gebührenerhöhung oder –absenkung zu beschließen. Gebührenhöhe ist festgelegt bis EM 2015.

§4.5. Bei Zahlungsverzug wird eine Zusatzgebühr von € 1 ,- fällig.

§4.6. Notwendige Auslagen, z.B. Hotelkosten, für auswärtige Turniere können als Vorauszahlung abverlangt werden.

§4.7. Sozialklausel Bei Nachweis sozialer Bedürftigkeit besteht die Möglichkeit, beim Rat einen Antrag auf Ermäßigung er Startgebühren zu Stellen. Bei Zustimmung des Rates entscheidet dieser unter Prüfung der finanziellen Mittel des Vereins über Höhe und Dauer derselben.

Anhang II

Fragen zur Aufnahmeprüfung

1. Welche Anzugsordnung gilt bei der Europameisterschaft?               

Jacket zum Spielbeginn
2. Wer ist verantwortlich für die Durchführung des Rammlerpokals?   

Der Großwesir des Rammlerpokals
3. Wer entscheidet über die Aufnahme eines Mitglieds in den ETV?   

Die Gründungsmitglieder und der Geschäftsführer